Einleitung
Dieses Kapitel rekonstruiert die innerparteilichen Auseinandersetzungen der AfD von ihrer Gründung 2013 bis in die Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, ob und wie sich bestimmte ideologische Strömungen durchgesetzt haben und welche Mechanismen die Machtverschiebungen innerhalb der Partei geprägt haben.
Das Kapitel gliedert sich in sechs Abschnitte, die zentrale Zäsuren chronologisch nachzeichnen: die Formierungsphase und erste Konflikte über die Ausrichtung der Partei (2013—2014) (dazu unter B.I), den Essener Parteitag als Wendepunkt und die migrationspolitische Neuausrichtung (2015—2016) (dazu unter B.II), den Konflikt um Björn Höcke und Frauke Petrys Scheitern (2017—2019) (dazu unter B.III), die Dominanz des völkisch-nationalistischen Flügels (2019—2022) (dazu unter B.IV), die Konsolidierung der Machtverhältnisse und die Strategie der Professionalisierung (2022—2025) (dazu unter B.V) sowie den aktuell noch andauernden Lagerkampf auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen (dazu unter B.VI). Ein abschließendes Fazit fasst die Ergebnisse zusammen (dazu unter B.VII).