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Geschichtsrevisionismus

Auch der dargelegte Geschichtsrevisionismus der AfD (siehe oben A.VI.2.d)) begründet keine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus. Er äußert sich insbesondere in erinnerungsabwehrenden Narrativen wie dem Begriff des „Schuldkults”, in der Konstruktion „eigener Opfer”, die Jüdinnen*Juden sprachlich aus dem deutschen Kollektiv ausschließt, sowie in Formen der Täter-Opfer-Umkehr. Eine offene Leugnung nationalsozialistischer Verbrechen lässt sich hingegen nicht nachweisen. Die dokumentierten Äußerungen können nicht als Ausdruck eines Ziels verstanden werden, den Nationalsozialismus zu rehabilitieren oder zu verklären. Relativierung und Verharmlosung unter­scheiden sich strukturell von der positiven Identifikation mit national­sozialistischen Zielen.

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