Die AfD ist bundesweit organisiert und — mit Ausnahme von Schleswig-Holstein — in allen Parlamenten vertreten.
Bereits 2013 kandidierte die AfD für den Bundestag, verfehlte mit 4,7 Prozent allerdings die Fünf-Prozent-Hürde (gleiches gilt auch für die Landtagswahl 2013 in Hessen, bei der die AfD 4,1 Prozent der Stimmen bekam). Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt die AfD 12,6 Prozent der Stimmen (was zu 94 Sitzen führte), fiel 2021 auf 10,4 Prozent zurück (83 Sitze) und zog 2025 mit 20,8 Prozent der Stimmen als zweitgrößte Fraktion mit 152 Sitzen in den Bundestag ein. Die Fraktion zählte ursprünglich 152 Mitglieder; nach einem Ausschluss und einem Austritt sind es aktuell noch 150.
Auf Länderebene gelang es der AfD seit 2014, in alle Parlamente einzuziehen und sich so bundesweit zu etablieren. Lediglich in Schleswig-Holstein ist die AfD derzeit nicht im Landtag vertreten. In Bremen, wo die AfD von der Bürgerschaftswahl 2023 ausgeschlossen wurde, ist sie durch einen fraktionslosen AfD-Abgeordneten vertreten. In den anderen Landesparlamenten erhielt die AfD zwischen 32,8 Prozent (Landtagswahl Thüringen 2024) und 5,4 Prozent (Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022). Während die Partei in Ostdeutschland über ein deutlich größeres Wähler*innenpotential als in Westdeutschland verfügt, weist sie auch in westdeutschen Bundesländern wie zum Beispiel Rheinland-Pfalz (21,3 Prozent 2026), Baden-Württemberg (18,8 Prozent 2026) oder Hessen (18,4 Prozent 2023) hohe Wahlergebnisse vor. Bei der Bundestagswahl 2025 erhielt die AfD zwischen 32,5 Prozent (Brandenburg) und 38,6 Prozent (Thüringen) der Zweitstimmen in Ostdeutschland und zwischen 10,9 Prozent (Hamburg) und 21,6 Prozent (Saarland) in Westdeutschland.
Die AfD hat bei jeder Europawahl seit 2014 ihr Ergebnis deutlich gesteigert — von 7,1 % über 11,0 % auf 15,9 % — und sitzt aktuell mit 15 Abgeordneten in der Fraktion Europa der Souveränen Nationen (ESN).