Einleitung
Das Kapitel untersucht exemplarisch anhand von vier zentralen Akteur*innen der außerparlamentarischen extremen Rechten, welche personellen Verflechtungen zur AfD bestehen und ob die Parteiführung substanzielle Abgrenzungen vornimmt. Untersucht werden die Identitäre Bewegung, insbesondere ihr prominentester Vertreter Martin Sellner (dazu unter G.I.1); Götz Kubitschek mit seinem Institut für Staatspolitik, dem Verlag Antaios und der Zeitschrift Sezession (dazu unter G.I.2); das Kampagnennetzwerk Ein Prozent einschließlich des Verlags Jungeuropa seines Leiters Philipp Stein (dazu unter G.I.3); sowie das Medienunternehmen Compact unter der Leitung von Jürgen Elsässer (dazu unter G.I.4). Abschließend werden die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst (dazu unter G.II).
Die Auswahl erfolgte anhand von zwei Kriterien: erstens der Bedeutung für das extrem rechte Vorfeld sowie ihrer spezifischen Relevanz für die AfD, zweitens der Abbildung unterschiedlicher funktionaler Rollen innerhalb dieses Vorfelds. Die vier Akteur*innen decken die Bereiche Aktivismus (Identitäre Bewegung), Theoriearbeit (Institut für Staatspolitik), Kampagnen- und Mobilisierungsarbeit (Ein Prozent) sowie Medien (Compact) ab. Sie sind personell und strategisch eng miteinander verflochten.