Ein Prozent (Eigenschreibweise EinProzent, ursprünglich Ein Prozent für unser Land) wurde im November 2015 von Götz Kubitschek, dem Chefredakteur von Compact, Jürgen Elsässer, und dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der AfD Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider, gegründet. Der Leiter des Vereins ist Philipp Stein.
Der Name bezieht sich auf die These, dass bereits ein Prozent der deutschen Bevölkerung ausreiche, um die politische Stimmung im Land nachhaltig zu verändern. Die Organisation fungiert als Vernetzungsplattform für extrem rechte Projekte. Sie bezeichnet sich selbst als „Bürgerinitiative” — eine Selbstbezeichnung, die Seriosität und zivilgesellschaftliche Legitimität suggerieren soll, während rassistische Inhalte vertreten werden. So beschreibt sich der Verein als
professionelle Widerstandsplattform für deutsche Interessen. Als erste seriöse Lobbyorganisation für verantwortungsbewusste, heimatliebende Bürger arbeiten wir daran, einer schweigenden Mehrheit von unzufriedenen Demokraten endlich wieder eine Stimme zu schenken und ihnen Gehör zu verschaffen. Der patriotische Protest gegen die verantwortungslose Politik der Masseneinwanderung und die stetig wachsende Kluft zwischen regierender politischer Kaste und dem eigentlichen Souverän — dem Volk — wird von uns kanalisiert, professionalisiert, medial aufgearbeitet und so in die Mitte der Gesellschaft getragen.
Dahinter steht das strategische Konzept der „Mosaik-Rechten”, das Stein selbst so formulierte: „Alle patriotischen, konservativen und rechten Kräfte zusammen gegen das liberale Establishment”. Parlamentarische Arbeit und außerparlamentarischer Kulturkampf sollen dabei wie „Standbein und Spielbein” zusammenwirken. Ziel ist die kulturelle Hegemonie von rechts, die als Voraussetzung für politische Macht angesehen wird. Ein Prozent unterstützt das neurechte Vorfeld hierfür durch Spendenakquise, Kampagnen, Werbemaßnahmen und Social-Media-Aktivitäten.
Bei Ein Prozent findet sich ein ethnopluralistisches Volksverständnis, das sich exemplarisch in der Agitation gegen den Moscheebau in Erfurt-Marbach zeigt. Nachdem die Ahmadiyya-Gemeinde 2017 ein Grundstück für einen Moscheebau in Erfurt-Marbach erworben hatte, produzierte Ein Prozent ein Video, das nach der Beschreibung der Mobilen Beratung in Thüringen eine „Dorfidylle” inszeniert und dieser die „zu erwartenden Negativfolgen eines Moscheebaus entgegengestellt”. Der eingesprochene Kommentar lautet:
[Die Ahmadiyya-Gemeinde] will 100 Moscheen in ganz Deutschland errichten. Eine davon hier in Erfurt Marbach. Die Bürger hat man dazu nicht gefragt. Die etablierten Parteien, allen voran Erfurts Oberbürgermeister, wollen diese Moschee unbedingt durchwinken. Damit setzen sie Kultur, Lebensweise und Sicherheit aller Erfurter aufs Spiel. Sie haben vergessen, wem sie wirklich verpflichtet sind. […]. „Ein Prozent” ist heute hier vor Ort, um Oberbürgermeister Andreas Bausewein daran zu erinnern, wer das Volk ist.
Durch diese Gegenüberstellung erscheint die Moschee als externer Fremdkörper, der eine homogen gedachte Gemeinschaft bedroht; demokratische Legitimität wird einer behaupteten ethnisch-kulturellen Volkszugehörigkeit nachgeordnet. Das ‚Volk’, an das Oberbürgermeister Bausewein erinnert werden soll, ist nicht das Staatsvolk, sondern eine kulturell homogene Gemeinschaft, aus der Muslim*innen ausgeschlossen werden. Dies entspricht dem sogenannten Ethnopluralismus (siehe oben G.I.1.a)).
Diese Überzeugung spiegelt sich auch in den Forderungen von Ein Prozent wider: „Wir fordern […] die Grenzsicherung gegen illegale Einreise[,] die Registrierung und konsequente Abschiebung aller bereits illegal Eingereisten und [den] Schutz des Volks- und Privateigentums.”
Wer nach Steins Auffassung zu Deutschland gehört und wer nicht, formuliert er andernorts expliziter. Gegenüber Welt sagte er, wer einen deutschen Pass habe, sei nicht automatisch Deutscher, und ergänzte: „[S]o, wie ein Pferd kein Esel werden kann”, so könnten aus Zuwanderern nicht so leicht Deutsche werden. Die völkische Schlagseite wird in einem Text von Stein noch deutlicher: „nicht seines Passes, sondern seines Blutes wegen” sei man Deutscher.
Seine politische Verortung beschreibt er selbst wie folgt:
Wenn der Begriff nicht so vorbelastet wäre und man nicht sofort an Skinheads denken würde, könnte man sagen: rechtsradikal. Denn faktisch sind das ja radikale rechte Positionen, die wir einnehmen.
Stein unterhält enge Kontakte zur Identitären Bewegung (IB) (siehe oben G.I.1) und sammelte für sie Spendengelder. Die Vereinszentrale von Ein Prozent befindet sich im Haus der Identitären in Halle an der Saale. Darüber hinaus hat er Kontakt zum neonazistischen Milieu und hegt eine Affinität zum italienischen und französischen (Neo-)Faschismus. In dem von ihm geführten Verlag Jungeuropa verlegt er nicht nur Autoren der französischen Nouvelle Droite wie Alain de Benoist und Dominique Venner — letzterer war Mitglied einer rechten Terrororganisation —, sondern auch Schriften von Faschisten wie Pierre Drieu la Rochelle. Ein weiterer Autor ist der antisemitische und nationalistische Schriftsteller Robert Brasillach. La Rochelle und Brasillach kollaborierten mit der deutschen Besatzungsmacht.
Nicht zuletzt pflegt er Verbindungen zur italienischen Gruppierung Casa Pound, deren Anhänger*innen sich selbst als „Faschisten des dritten Jahrtausends” bezeichnen. Stein war zu Gast bei ihnen in Rom und hielt dort eine Rede; im Publikum saßen auch NPD-Funktionäre. 2018 lud Stein Akteur*innen der Casa Pound sowie Vertreter*innen der ukrainischen Asow-Bewegung zu einem Jungeuropa-Forum nach Dresden ein, um über die strategische Ausrichtung einer rechten Europapolitik zu debattieren. 2019 nahm er außerdem an einem Aufmarsch von Casa Pound in Rom teil.
Kontakte zum neonazistischen Milieu hatte er bereits während seines Studiums. Er trat der pflichtschlagenden rechten Burschenschaft Germania Marburg bei, deren Mitglieder teilweise über einen Hintergrund im neonazistischen Milieu verfügten. Im April 2016 referierte er bei einer Veranstaltung des NPD-nahen Magazins Umwelt & Aktiv. Zudem rekrutierte Ein Prozent selbst aus der Neonazi-Szene: Michael Schäfer, ein ehemaliger Kader der NPD-Jugendorganisation Junge Nationalisten (JN), und Simon Kaupert, der Leiter des identitären Filmkunstkollektivs, waren für den Verein aktiv. Mit Schäfer diskutiert Stein regelmäßig im Ein-Prozent-Podcast „Lagebesprechung”. Kaupert nahm 2015 an einem Pfingstlager der JN teil.
Als die AfD 2016 in mehrere Landtage einzog, thematisierte Stein in einem von der Kontext-Wochenzeitung veröffentlichten Chat die Möglichkeit, gezielt Personal in der Partei unterzubringen: „Jetzt haben wir die Chance, da Leute zu platzieren […] Götz sagt, du sollst ihm Bewerbung schicken”. Kurze Zeit später stellte die AfD-Fraktion in Baden-Württemberg Steins Bundesbruder — einen ehemaligen Landesvorstand der NPD — als Mitarbeiter ein. Eine Recherche der Journalisten Christian Fuchs und Paul Middelhoff aus dem Jahr 2019 dokumentiert eine Kategorisierung von AfD-Politiker*innen: In Steins Büro hingen Portraits von AfD-Bundestagsabgeordneten. Viele der Gesichter waren mit einem dicken schwarzen Kreuz durchgestrichen, 17 Portraits waren eingekringelt.
Nach einer Recherche des Bayerischen Rundfunks von 2024 sollen fünf Personen, die bei Ein Prozent aktiv sind, zum damaligen Zeitpunkt bei der AfD-Fraktion und ihren Abgeordneten beschäftigt gewesen sein.
Im Juli 2018 lud der damalige Bundestagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt Frank Pasemann (inzwischen aus der Partei ausgeschlossen) Stein in den Bundestag ein, um als Experte zum Thema „Linke Förderstrukturen und der neue ‚Kampf gegen Rechts’” zu sprechen. Stein brachte eine selbsternannte „Expertenkommission” mit, deren Mitglieder aus NPD-Kreisen kamen oder anderen extrem rechten Kameradschaften angehörten. Darüber hinaus lieferte Stein der AfD-Fraktion Informationen für parlamentarische Anfragen und Vereinsmitglieder organisierten Wahlwerbekampagnen für AfD-Politiker***innen in Berlin und Sachsen-Anhalt. Als eine AfD-Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg fremdenfeindliche Demonstrationen unter dem Motto „Kandel ist überall” initiierte, unterstützte Ein Prozent sie organisatorisch.
Neben Solidaritätsbekundungen und positiven Bezugnahmen auf Ein Prozent gaben einzelne AfD-Politiker*innen öffentlich an, Geld an die Initiative gespendet oder deren Kampagnen unterstützt zu haben. Der damalige Bundestagsabgeordnete Roger Beckamp erklärte am 13. Juni 2022 auf X, er sei „jetzt Fördermitglied bei @ein_prozent” und empfahl „zur Nachahmung”. Der heutige Bundestagsabgeordnete und damalige Landtagsabgeordnete Lars Schieske schrieb am 27. April 2023 nach der Einstufung von Ein Prozent durch den Verfassungsschutz: „Jetzt erst recht! […] Tritt auch du in den #Widerstand ein! […] #fördermitglied.”
Das Projekt Solifonds von Ein Prozent sammelt Spenden, um rechte Aktivist*innen bei Gerichtsverfahren und nach Angriffen finanziell zu unterstützen. Mehrere AfD-Politiker*innen bewarben ihn öffentlich oder bedachten ihn nach eigenen Angaben mit Spenden. Björn Höcke schrieb am 20. Oktober 2021 auf X, dass die AfD-Fraktion Thüringen 645 Euro an den Solifonds spenden werde. Das Bundesvorstandsmitglied Hannes Gnauck spendete 500 Euro an Ein Prozent aus der steuerfreien Kostenpauschale, die Bundestagsabgeordneten zusteht. Der bayrische Landtagsabgeordnete Franz Schmid erklärte am 31. Oktober 2024 ebenfalls, dass er die Solifonds-Kampagne unterstütze. Roger Beckamp warb außerdem in einem Online-Gespräch mit dem IB-Vorsitzenden Maximilian Märkl um Spenden, von denen das AfD-Mitglied und Mitarbeiterin von Alice Weidel Marie-Thérèse Kaiser profitierte; sie nutzte die Mittel für ein laufendes Gerichtsverfahren. Auch der Landtagsabgeordnete Daniel Halemba erhielt nach einem Spendenaufruf, den Ein Prozent in Absprache mit ihm startete, 5.000 Euro als Hilfe für seine Anwaltskosten. Am 20. Februar 2024 schrieb Ein Prozent auf der eigenen Website, Halemba werde den Betrag nach Erhalt seiner Abgeordnetenbezüge vollständig zurückzahlen, damit das Geld anderen „Patrioten in Not” zur Verfügung stehe. Nach Angaben der Initiative erhielten zudem 2022 Michael Werl, damaliger Vorsitzender der Jungen Alternative Hessen, sowie 2025 Marco Rohn, Mitglied des AfD-Kreisvorstands Karlsruhe, Mittel aus dem Solifonds.
Seit 2016 organisiert Ein Prozent bei Landtags- und Bundestagswahlen eine Wahlbeobachterkampagne, die auf dem Narrativ eines systematischen Wahlbetrugs zulasten der AfD aufbaut. Zahlreiche AfD-Politiker*innen bewarben die Kampagne. Der heutige Bundestagsabgeordnete und damalige Europaabgeordnete Maximilian Krah warb in einem Video für die Wahlbeobachtung zur Europawahl 2019 und zog dabei einen direkten Vergleich zu Wahlen in der DDR. Ein Prozent bezeichnete ihn in diesem Zusammenhang als „langjährigen Freund unseres Bürgernetzwerkes”. Hans-Christoph Berndt, Fraktionsvorsitzender AfD Brandenburg, wurde am 20. September 2024 von Ein Prozent in einem Share-Pic zitiert, das zur Wahlbeobachtung aufrief:
Wählen allein reicht nicht, um die politische Wende einzuleiten! Werdet Wahlhelfer und Wahlbeobachter. Gegen Fehler, Betrug und für faire Wahlen.
Am 7. Juni 2024 veröffentlichte Ein Prozent auf X ein Video, in dem Marie-Thérèse Kaiser zur Thematik sprach und für die Wahlbeobachtung warb. Ulrich Siegmund, Fraktionsvorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt, teilte am 21. Februar 2025 auf X einen Link zur Ein Prozent-Website mit dem Aufruf: „Mach mit und werde Wahlbeobachter!” Matthias Helferich verknüpfte am 18. Februar 2025 auf Instagram die Wahlbeobachtungskampagne mit dem AfD-Wahlergebnis und verwies auf die Internetseite der Kampagne.
Benedikt Kaiser ist Autor und publiziert im Verlag Antaios, der von Götz Kubitschek (siehe oben G.I.2) herausgegeben wird**,** sowie im Jungeuropa Verlag von Philip Stein. Er tritt regelmäßig in Formaten des IfS oder im Ein-Prozent-Podcast „Lagebesprechung” auf. Zugleich ist er Mitarbeiter des AfD-Bundestagsabgeordneten Robert Teske. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Bundestagsabgeordneten Jürgen Pohl tätig. Beide gelten als Vertraute Höckes, zu dem auch Kaiser selbst ein gutes Verhältnis haben soll. Zudem war er als Assistent der Europaabgeordneten Irmhild Boßdorf tätig.
Kaisers Werdegang verdeutlicht exemplarisch die Funktionsweise des neurechten Vorfelds: ideologische Formierung im Umfeld des IfS, publizistische Einbindung über Antaios sowie Jungeuropa und schließlich die Integration in den parlamentarischen Betrieb der AfD.
Seine politische Sozialisation begann in der Neonazi-Szene. 2006 nahm er an einer Demonstration der Autonomen Nationalisten Schwabach in Grafenwöhr teil, bei der Sprechchöre „Nie wieder Israel” und „Zionisten — Mörder und Faschisten” zu hören waren. Die Demonstration stand unter dem Motto „Solidarität mit dem Iran — Gegen die One-World-Diktatur der USA” und wurde mit einem Grußwort des Holocaust-Leugners Horst Mahler begleitet. Kaiser nahm in den 2000er- und 2010er-Jahren an weiteren neonazistischen Versammlungen teil. Er gehörte zum harten Kern des Neonazi-Netzwerks „Freies Netz” und bewegte sich im engen Umfeld der Kameradschaft „Nationale Sozialisten Chemnitz” (später „Freies Netz Chemnitz”).
Nachdem Kaiser 2009 Götz Kubitschek kennenlernte, entfernte sich Kaiser von seinen ideologischen Wurzeln in einem gewissen Maß. Kubitschek legte ihm die Autoren der „Konservativen Revolution” nahe. Die Journalistin Mariam Lau schreibt in einem Portrait über Kaiser 2024: „Er will nichts entschuldigen, sich aber auch nicht distanzieren und trotzdem irgendwie klarmachen, dass zwischen dem Benedikt Kaiser von damals und dem Autor von heute Welten liegen.” Später wurde er Lektor in Kubitscheks Antaios-Verlag und entwickelte sich zu einem zentralen Theoretiker der Neuen Rechten. Mittlerweile sagen ihm manche innerhalb des Höcke-Lagers nach, Kubitschek als wichtigsten Denker des Partei-Vorfelds abzulösen.
Während Kaiser in der Chemnitzer Kameradschaft aktiv war, stellte sich die Gruppe auf ihrem mittlerweile gelöschten Internetportal als „Kern einer neuen nationalen Jugendbewegung” dar. In ihren Texten hieß es etwa: „Unsere Vision der Volksgemeinschaft steht im direkten Gegensatz zur demokratisch-kapitalistischen Gesellschaft.” Die Gruppe forderte eine Verbindung von Nationalismus und Sozialismus, um eine „sozialistische Volksgemeinschaft in einem völkisch ausgerichtete[n] Staat” zu erschaffen. Hierfür müsse „die Zinsknechtschaft gebrochen” werden, eine Forderung aus der antisemitischen Programmschrift „Die Brechung der Zinsknechtschaft” von Gottfried Feder, die auch im NSDAP-Wahlprogramm stand. Zudem verbreitete das Portal rassistische Thesen: „Von einem Neger kann sicherlich jeder den Deutschen unterscheiden”, da Völker nicht nur äußerlich, sondern auch im „Wesen verschieden” seien. Die Texte beziehen sich auch auf Autoren wie Armin Mohler oder Arthur Moeller van den Bruck, die später für Kaiser eine große Rolle spielen. Die inhaltliche Nähe zum Nationalsozialismus ist in seinem Buch Solidarischer Patriotismus zu erkennen. Kaiser entwirft darin ein Modell, das der Historiker und Rechtsextremismusforscher Helmut Kellershohn als völkisch und etatistisch dechiffriert. Ziel ist eine „‚gehegte’ oder ‚gesteuerte soziale Marktwirtschaft’”, in der der Staat steuernd eingreift und global agierenden Großkonzernen entgegenwirkt. Sozialstaatlichkeit wird dabei an ethnische Homogenität gebunden. Der Begriff der „Leistungsgemeinschaft”, der bereits im Sprachgebrauch des Nationalsozialismus nachweisbar ist, sei bei Kaiser „synonym zu lesen mit Volksgemeinschaft”.
In seiner ersten Veröffentlichung aus dem Jahr 2011 „Eurofaschismus und bürgerliche Dekadenz. Europakonzeption und Gesellschaftskritik bei Pierre Drieu la Rochelle” zeigt sich Kaisers Nähe zum französischen Faschismus.
Im Podcast „Lagebesprechung” von Ein Prozent sind regelmäßig AfD-Politiker*innen zu Gast. In jüngerer Zeit führt Stein das Format häufig gemeinsam mit dem ehemaligen Kader der NPD-Jugendorganisation, Michael Schäfer. Zuvor gestaltete Stein den Podcast regelmäßig gemeinsam mit Benedikt Kaiser. In dieser Konstellation sprachen sie unter anderem mit dem aktuellen Vorsitzenden der Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, vor der Landtagswahl in Brandenburg. Auch der Europaabgeordnete Alexander Jungbluth trat vor seiner Kandidatur für das Europäische Parlament bei Kaiser und Stein auf. Nach dem Potsdamer Treffen zu ‚Remigration’ war der Brandenburger Fraktionsvorsitzende Ulrich Siegmund zu Gast.