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Fazit: Jugendorganisation

Die Auflösung der Jungen Alternative (JA) und ihre Neugründung als Generation Deutschland (GD) stellen keinen inhaltlichen Bruch dar. Die formal selbstständige JA war bis zu ihrer Auflösung im März 2025 von radikalen Positionen geprägt und diente der AfD als Kaderschmiede. Die nunmehr in die Partei integrierte GD hat die Funktion der JA übernommen und führt sie personell und inhaltlich weitestgehend unverändert weiter. Der Vorstand besteht größtenteils aus ehemaligen JA-Vertreter*innen.

Die weitgehende Autonomie der JA als eingetragener Verein ermöglichte es ihr, inhaltlich radikaler aufzutreten als ihre Mutterpartei; das stellte die AfD-Führung jedoch vor Probleme. Die Auflösung der JA im März 2025 und ihre Neugründung als in die Partei integrierte GD sollen die Jugendorganisation durch das Parteienprivileg vor einem möglichen Vereinsverbot schützen (siehe oben E.I).

Inhaltlich vertreten weite Teile der GD-Führungsebene radikale Positionen. Die Verwendung von Begriffen wie „Überfremdung” oder „Bevölkerungsaustausch” und die Forderung nach „millionenfacher Remigration” prägen die öffentlichen Äußerungen der Vorstandsmitglieder. Eine gemäßigte Strömung ist in der Führungsebene nicht erkennbar. Ebenso fehlt eine erkennbare Abgrenzung zur außerparlamentarischen extremen Rechten. Die neue Jugendorganisation soll gezielt Nachwuchs für Parteiämter ausbilden, ohne dabei inhaltliche Abstriche zu machen. Die verschärfte Kontrolle dient der Disziplinierung, nicht einer inhaltlichen Mäßigung (siehe oben E.II).

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