Organisationsstruktur
Die AfD hat ihre Organisationsstruktur systematisch professionalisiert und verfügt über funktionierende Strukturen auf allen Ebenen: Bundesverband, sechzehn Landesverbände sowie Bezirks- und Kreisverbände. Der Bundesparteitag tagt regelmäßig, wählt den Bundesvorstand und beschließt Programme. Der Konvent koordiniert zwischen den Parteitagen die politische Arbeit. Die Landesparteitage tagen ebenfalls regelmäßig und treffen Entscheidungen auf Länderebene. Für die Aufstellung der Kandidat*innen zum Europäischen Parlament existiert eine eigene Europawahlversammlung. Eine unabhängige Schiedsgerichtsbarkeit regelt innerparteiliche Konflikte. Mit der Generation Deutschland verfügt die AfD über eine Jugendorganisation unter Aufsicht des Bundesvorstands (siehe oben Teil 1 E.).
Die Organisationsstruktur der AfD ist damit nicht nur formal vorhanden, sondern nachweislich handlungsfähig und ermöglicht es der Partei, ihre politischen Ziele systematisch und dauerhaft zu verfolgen.