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Fratelli d'Italia

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni distanzierte sich ausdrücklich von der AfD. Mit ihrer Partei Fratelli d’Italia (FdI) versucht sie sich als regierungsfähige konservative Kraft in Europa zu etablieren. Ein Bündnis mit der AfD wäre vor diesem Hintergrund nachteilig.

Innerhalb der FdI bewerteten Politiker*innen den italienischen Faschismus positiv. Meloni selbst sagte, sie habe „ein unbeschwertes Verhältnis zum Faschismus” und Benito Mussolini sei „ein guter Politiker” gewesen. Die FdI geht auf das postfaschistische Movimento Sociale Italiano (MSI) zurück. Während sich Vorgängerparteien wie die Alleanza Nazionale vom Faschismus distanzierten, integrierte Meloni selbst jene Kräfte, die an Symboliken und Traditionen des MSI sowie der Ära Mussolinis festhalten.

Im Januar 2024 erklärte sie auf einer Pressekonferenz in Rom, der Abstand zur AfD sei „unüberwindlich”, insbesondere in Bezug auf die Beziehungen zu Russland. Im Kontext des Ukraine-Krieges positioniert sie sich gegen Russland. Zugleich pflegt sie Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump, wodurch sie in Brüssel als relevante Akteurin für die transatlantischen Beziehungen gilt.

Demgegenüber gratulierte Matteo Salvini, der Bundessekretär der Partei Lega, der AfD nach der Bundestagswahl zum guten Ergebnis.

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